Entzündungsneigungen ganzheitlich reduzieren Entzündungsprozesse bei der Parodontitis können in der Folge zu einer Zerstörung des Zahnhalteapparates und zur alveolären Knochendestruktion führen. Diese Erkrankung des Zahnhalteapparates erhöht zudem nicht nur das Risiko für Diabetes, Herzerkrankungen, Schlaganfall, Arthritis und Demenz, sondern korreliert auch mit Tumorerkrankungen im Kopf-, Hals- und Speiseröhrenbereich.
Gerade Parodontitis und kardiovaskuläre Erkrankungen sind im höheren Lebensalter die häufigsten Erkrank-ungen; es gibt immer mehr Beweise, dass sie sich gegenseitig beeinflussen. Neueste Untersuchungen vermuten gar einen Zusammenhang von Aneurysmen cerebraler Blutgefässe und dentalen Bakterien
Therapeutisch steht die Hemmung der lokalen Infektion und der Entzündungsreaktion im Vordergrund. Im Rahmen konventioneller Behandlungsansätze wird dies vorrangig durch mechanische Biofilmentfernung sowohl in häuslicher Pflege als auch bei der regelmäßigen professionellen Betreuung in der Zahnarztpraxis erreicht. Bei speziellen Keimverhältnissen erscheint zudem auch der Einsatz von Antibiotika angebracht.
Aktuelle Studien weisen jedoch darauf darauf hin, dass die systemische Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren ebenfalls hilfreich und sowohl präventiv als auch therapeutisch entzündlichen Prozessen entgegenwirken kann.
Wichtige Quellen für die Aufnahme von der wichtigen alpha-Linolensäure sind grünes Blattgemüse, Walnüsse, Samen und Speiseöle (insbesondere Leinöl). Ein Mangel an alpha-Linolensäure kann u.a. zu Sehstörungen, entzündlichen Hauterscheinungen und Dysfunktionen im Zentralnervensystem führen. DHA und EPA finden sich vorrangig in fettreichen Fischen wie Wildlachs, Heilbutt, Hering, Thunfisch oder Makrele, aber auch in Meeresfrüchten, Muscheln und Algen. Es ist jedoch zu bedenken, dass langlebige Raubfische, wie z.B. der Thunfisch, auch Schwermetalle anreichern können. Makrele und Lachs sind diesbezüglich unbedenklicher. Der DHA-Gehalt im Fleisch, Eigelb und im Milchfett ist stark von der Fütterung der Tiere abhängig. Hier ist Produkten von Tieren aus Freilandhaltung und Weidekühen durchaus der Vorzug zu geben gegenüber Tieren, die konventionell mit Mais oder Kraftfutter gefüttert werden.
Ernährungstechnisch sollte man sich eher an der mediterranen Kost der Mittelmeerländer orientieren und Ölen gegenüber festen Streichfetten der Vorrang gegeben werden. Außerdem wird empfohlen, Samen und Nüsse als Alternative zu süßen Naschereien und Gebäck zu verzehren.
Eine Möglichkeit der zusätzlichen Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren besteht im Verzehr von Nutrilite „Omega-3 Komplex“.
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